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Dreifaltigkeitssonntag: Papst beruft sich auf Bbr. Romano Guardini

von
1. Juni 2010

Kreuzzeichen ist Glaubensverkündigung:

Papst beruft sich auf Romano Guardini

ROM, 31. Mai 2010. „Den Namen Gottes, in dem wir getauft sind, rufen wir uns jedes Mal in Erinnerung, wenn wir das Kreuzzeichen machen“, erklärte Papst Benedikt XVI. gestern vor Tausenden von Pilgern in Rom, die sich auf dem Petersplatz versammelt hatten. Das Kreuzzeichen selbst sei Ausdruck lebendiger Glaubensverkündigung, so der Papst mit Berufung auf Bbr. Romano Guardini (*1885 Verona, + 1968 München), den großen Vorreiter der liturgischen Erneuerung im deutschen Sprachraum. Vor genau 100 Jahren war dieser in Mainz zum Priester geweiht worden.

„Der Theologe Romano Guardini bemerkt zum Kreuzzeichen: „Wir machen es vor dem Beten, damit es uns ordne und sammle, Gedanken und Herz und Willen in Gott fasse. Nach dem Gebet, damit in uns bleibe, was Gott uns geschenkt hat“, so Benedikt XVI. über die ausdrucksstarke Geste. „Dann umfasst es dein ganzes Wesen, Gestalt und Seele... Alles wird darin ... geweiht, ... im Namen des dreieinigen Gottes“ (Vom Geist der Liturgie, Freiburg 1918; Ostfildern-Paderborn 2007). „Im Kreuzzeichen und im Namen des lebendigen Gottes ist deshalb die Verkündigung enthalten, die den Glauben bewirkt und das Gebet inspiriert“, führte der Papst aus.

Mehr Informationen - insbesondere über Bbr. Guardini - gibt es auf der Homepage der Unitas Ruhrania.