Bbr. Kastler MdEP: Christenverfolgung weltweit ächten!
von 31. Mai 2010Christenverfolgung
weltweit ächten!
CSU-Europaabgeordneter
Bbr. Martin Kastler begrüßt die Pakistan-Resolution
Straßburg, 20.
Mai 2010.
Das Europäische Parlament hat heute in Straßburg eine Resolution zur
Lage der Religionsfreiheit in Pakistan verabschiedet. Darin begrüßt das
Europäische Parlament die Maßnahmen der pakistanischen Regierung die
Religionsminderheiten zu schützen und Fortschritte des Ministers für
Minoritätenfragen, der ein Netzwerk für den Religionsdialog gegründet
hat. Andererseits kritisieren die Abgeordneten scharf das bestehende
„Antiblasphemiegesetz”, das seit den 80-er Jahren Bestandteil des
Strafrechts ist.
75 Prozent aller religiös
verfolgten Menschen weltweit seien Christen, so der mittelfränkische
CSU-Politiker Bbr. Martin Kastler (Bild rechts). „Für mich
ist die Religionsfreiheit zentraler Begriff in der
Menschenrechtspolitik”, betonte Kastler, zugleich
entwicklungspolitischer Sprecher der CSU im Europäischen Parlament.
Kastler hat in seiner Rede im Plenum auf die schwere Lage der Christen
in Pakistan hingewiesen. „Wer Gewalt gegen Christen zulässt, der
muss eine Antwort der zivilisierten Welt erhalten”, so Martin
Kastler.
Für Kastler sollte daher
die Einhaltung der Menschenrechte, insbesondere die Religionsfreiheit
und der Schutz der verfolgten Christen, in der
Entwicklungszusammenarbeit sowohl Deutschlands, als auch der EU, eine
zentrale Rolle spielen. „Ich denke, dass wir Sanktionen einführen
sollten, etwa die Streichung von Entwicklungsprojekten, oder das
Einfrieren von Entwicklungsgeldern für Staaten, die Christen nicht vor
Verfolgung schützen können oder wollen”, so Bbr. Kastler.

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